Sie sind hier: Segeln Segeltörn 2006

Fotoalben

TAG 1 - Anreise ab Wien bis Trogir  Tag 2 - Trogir bis Korcula   Tag 3 - Korcula bis Mljet  
Tag 4 - Mljet bis Korcula Stadt   Tag 5 - Korcula Stadt bis Vis   Tag 6 - Vis bis Milna (Brac)  

Auszug aus dem Logbuch



Törnbericht

8. 5. bis 3. 6. 2006, Skipper: Walter Seidenader SY "Sarita", Solitaire 52.12, Bj. 1991, Motor Yanmar 53kw, 19,08 BT von Ecker Yachting Crew: Siegfried N., Walter Si., Andreas G., Roland S., Peter Z., Cäsar H., Michael (Mischa) E., Andreas K.
Eine kleine Übersicht von unserem Segeltörn 2006. Alle Information sind rein aus unserer Sicht und stellen keine offizielle Information dar!
Samstag, 27. 5.: Anreise mit 3 PKW´s von Wien (Treffpunkt Parkplatz Karlwirt um 0400) nach Trogir in Kroatien. Problem- und Staufreie Fahrt auf der neuen Autobahn. Ankunft in Trogir und schneller Check In bei Ecker Yachting. Das Schiff ist trotz des hohen Alters in einem Top Zustand und toll ausgestattet (inkl. Wetterfax). Nachdem unser Gepäck und die gesamten Vorräte am Schiff verstaut wurden ging es zu einem gemütlichen Abendessen in Trogir.
Standort Trogir: 43° 30,8' N 016° 15,2' E
Sonntag, 28. 5.: Nach einer umfangreichen Sicherheitseinweisung Leinen los um 0825 und unter Motor die Marina verlassen. Unter Segel Kurs auf Korcula, Uvala Gradina. Super Segelwetter bei 25° Lufttemperatur und 2-3 Wind aus SE. Nach 63,2 sm FdW gehen wir vor Buganker in der sehr schönen Bucht Gradina. Auf der Westseite der Insel Korcula ist Vela Luka (großer Hafen), eine sehr große, weit in die Insel hineinreichende Bucht. Etwa auf halber Strecke ist auf der linken Seite die Uvala Gradena. Diese kleine Bucht hat glasklares Wasser auf 5 m - 11 m Wassertiefe. Sorgfältig ankern, da der Anker stellenweise nicht sofort hält. Bei starkem Westwind nicht zu empfehlen.
Standort Uvala Gradina: 42° 58,2' N 016° 40,8' E
Monatag, 29. 5.: Anker auf um 0320 und vorsichtig unter Motor die Bucht verlassen. Kurs Richtung Dubrovnik unter Segel. Wieder herrliches Segelwetten. Am frühen Nachtmittag nimmt der Wind zu auf 6-7 noch immer aus SE und zwingt uns zum Kreuzen. Um unser Ziel Dubrovnik noch zu erreichen entscheiden wir uns, unter Motor weiterzufahren. Da sich Meer und Wind nicht beruhigen, ändern wir unseren Plan und steuern die Bucht Luka Okuklje auf Mljet an. Mit Hilfe von 2 Moorings machen wir mit dem Heck am Steg vom Restaurant Maestral um 1700 nach 78,8 sm FdW fest. Das danach folgende Abendessen im Restaurant war hervorragend zu noch vertretbaren Preisen. Die Bucht selbst ist sehr gut geschützt und wir verbrachten eine ruhige Nacht.
Standort Luka Okuklje: 42° 43,5' N 017° 40,3' E , ca. 25 sm von Dubrovnik entfernt
Dienstag, 30. 5.: 0915 Leinen los und Bucht unter Motor verlassen. Kurz danach Segel gesetzt und Kurs auf Korcula. Wir haben uns entschieden, Dubrovnik nicht mehr anzusteuern, da der Zeitdruck zu groß gewesen wäre. Windstärke 4-5 aus SE = idealer Wind für unser Ziel. Gegen 1630 erreichen wir die sichere, aber sehr enge ACI Marina Korcula. Nach einigen Problemen gehen wir längsseits an eine Ausflugsschiff. Die Distanz war heute mit 41,8 sm FdW deutlich geringer als in der letzten beiden Tagen. Das Essen im Marinarestaurant war die einzige Niederlage in dieser Woche. Der Kellner war sehr bemüht, die Küche aber unfähig. Das Wetter war uns gut gesinnt. Kaum waren wir im Restaurant begann es zu schütten - nach dem Essen war auch der Regen vorbei und wird sind nicht nass geworden! In der Altstadt von Korcula kann man das Geburtshaus von Marc o' Polo besichtigen. Am Gemüsemarkt haben wird unsere Vorräte aufgefüllt - super Qualität, guter Preis.
Standort ACI Marina Korcula: 42° 57,6' N 017° 08,4' E
Mittwoch, 31. 5.: Um 1030 Leinen los und Kurs auf die Insel VIS. Wieder ein wunderbaren Segeltag. Der Wind hat gedreht und kommt nun aus NW mit 4-5 Windstärke. Unter diesen Vorraussetzungen haben wird wieder den ganzen Tag zum Segeln genützt. Leider ist es in der Zwischenzeit etwas kühler geworden (max. 23°) und der Rudergänger benötigt Pullover und Jacke. Nach 56,7 sm FdW machen wir in VIS mit dem Heck zur Kaimauer und Mooring um 1900 fest. Zum Abendessen suchten wir ein Restaurant in der SW-lichen Bucht Kut auf. Das Essen (Fisch) war vorzüglich (abgesehen vom Preis).
Standort Stadthafen VIS: 43° 03,5' N 016° 11,2' E
Donnerstag, 1. 6.: Der Tag für Langschläfer! Erst um 1115 Leinen los und unter Segel Kurs auf Milna (Brac). Auch heute wieder ausreichend Wind für Segler (3-4). Nach 25 sm FdW haben wir Milna erreicht und gehen längsseits an die Tankstellenmauer um unseren Dieseltank aufzufüllen. Insgesamt haben wir 260 Liter eingefüllt - jedoch nur deswegen, weil wir das Schiff nicht voll getankt übernommen haben und dafür das Geld bekommen haben. Von den 260 Litern haben wir ca. die Hälfte selbst verbraucht. Insgesamt hatten wir in dieser Woche 25 Motorstunden. Nach dem Tanken gingen wir in der ACI Marina Milna mit dem Heck zur Kaimauer und Mooring. Milna ist ein sehr geschützter Hafen und die Liegeplätze sind sehr ruhig. Wir liegen direkt vor einigen Bars. Das Abendessen war spitzenmäßig und sehr günstig (Restaurant Palma). Um ca. 0000 bekamen wir noch Besuch von 3 Bayern, die sich bei uns auch recht wohl fühlten. Die letzten Crewmitglieder gingen bei Sonnenaufgang schlafen.
Standort ACI Marina Milna: 43° 19,5' N 016° 26,9' E
Freitag, 2. 6.: Leinen los um 1200 und unter Segel Kurs auf Trogir - eine wunderbare Woche geht zu Ende. Nach einigen Segelmanöver und 20,8 sm FdW machen wir um 1615 in Trogir mit dem Heck zum Schwimmsteg und vor Mooring fest. Noch ein letzer Manöverschluck und die Abschlussarbeiten beginnen. Innerhalb kürzester Zeit wurde klar Schiff gemacht und der Check Out durchgeführt. Wie immer bei Ecker Yachting ging alles sehr schnell und problemlos. Auch die kurze Mängelliste wurde übergeben (1 Glas u. 1 Korkenzieher gebrochen).
Abschlussessen in der Altstadt von Trogir (war noch ein krönender Abschluss - super Qualität, Preise o.k.).
Standort Trogir: 43° 30,8' N 016° 15,2' E
Samstag, 3. 6.: Um 0730 verlassen wir das Schiff und genießen noch ein Frühstück in der Marina. Danach wird das Gepäck in die Autos verstaut und wir brechen auf Richtung Heimat. Wieder ein problemlose Fahrt mit wenig Verkehr. In Slowenien genießen wir ein Mittagessen und machen die Endabrechnung der Bordkassa.
Es war eine tolle Woche mit einer Supercrew bei idealem Segelwetter!